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Akropolis von Athen

Der heilige Felsen, der seit 2500 Jahren über Athen thront: Marmor, Säulen und der Parthenon vor dem Himmel.

Akropolis von Athen

Du steigst die letzte, von den Jahrhunderten glatt geschliffene Marmorrampe hinauf, und plötzlich hast du ihn vor dir: den Parthenon, seine Säulen golden von der Sonne, schwebend auf einem hundert Meter hohen Felsen, der ganz Athen überragt. Viele griechische Städte hatten ihre eigene Akropolis, die «Oberstadt», doch diese ist die berühmteste der Welt – und von hier oben begreifst du sofort, warum.

Sehenswertes

Die wichtigsten Monumente gehören alle dem Jahrhundert des Perikles an, dem 5. Jahrhundert v. Chr. Der Parthenon ist der Star: Schau ihn dir aus der Nähe an, und du wirst feststellen, dass er keine einzige gerade Linie besitzt – seine scheinbare Vollkommenheit entsteht durch leicht gekrümmte Säulen und Stufen, ein optischer Kniff seiner Architekten.

Gleich nach dem Eingang, auf der rechten Seite, steht der kleine Tempel der Athena Nike (427–424 v. Chr.), errichtet zur Feier des Sieges über die Perser. Gegenüber dem Parthenon erhebt sich das Erechtheion mit seinem unverwechselbaren Erkennungszeichen: der Korenhalle, sechs zu weiblichen Figuren gemeißelten Säulen. Was du dort siehst, sind Kopien; die Originale erwarten dich im Akropolis-Museum am Fuß des Felsens.

Gut zu wissen

Hinauf geht es zu Fuß von der Westseite, über die Fußgängerstraße, die von der Dionisiou Areopagitou ausgeht, durch das von zwei Türmen flankierte Beulé-Tor. Verpass nicht die Terrasse hinter dem Agrippa-Monument: Von dort schweift der Blick über die Hügel des Philopappos, der Pnyx und des Areopag, wo einst der Gerichtshof von Athen tagte.

Zieh bequeme Schuhe an (der Marmor ist rutschig) und meide im Sommer die Mittagsstunden: Schatten ist hier oben Mangelware. Für den Rest von Athen geht es zurück zur Übersicht der Stadt.

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