Piräus
Von hier legen die Fähren zu allen griechischen Inseln ab: der geschäftigste Hafen des Mittelmeers, zwischen Hupen, Kaikis und fangfrischem Fisch.
Piräus ist einer der größten Häfen Griechenlands und war schon in der Antike ein bedeutender Seehafen. Mit seiner Lebendigkeit und seinem Kosmopolitismus wirkt er typisch mediterran, prächtige öffentliche Gebäude verleihen ihm besonderen Charme – geprägt ist er zugleich vom Trubel und Lärm des Verkehrs. Bei Reisenden ist er sehr beliebt, denn von hier legen die meisten Fähren zu den Inseln ab.
Vom Zentrum Athens erreicht man Piräus bequem, etwa von den Bahnhöfen Omonia oder Monastiraki aus. Vor Ort kann die Anlage von Piräus durch die vielen Buchten der einzelnen Hafenbecken unübersichtlich wirken, und man verliert leicht die Orientierung. Wer eine Fähre nehmen möchte, sollte den genauen Abfahrtsort kennen und genügend Zeit einplanen, um rechtzeitig dort zu sein.
Die Häfen von Piräus
Der Hafenkomplex von Piräus besteht heute aus dem Haupthafen von Piräus, den Häfen von Iraklis und am Golf von Eleusis sowie den kleinen Yachthäfen Zea und Mikrolimano. Der Haupthafen für die Fähren ist Kentriko Limani mit zahlreichen Restaurants und Geschäften. Im Westen ist der Hafen von Iraklis den Frachtschiffen vorbehalten, während sich am Golf von Eleusis die Werften befinden.
Die Museen und Mikrolimano
Neben dem Hafen hat Piräus auch kulturelle Sehenswürdigkeiten zu bieten, darunter ein archäologisches Museum und ein bedeutendes Schifffahrtsmuseum. Zu den Funden des Archäologischen Museums von Piräus gehören Objekte aus der Umgebung des Hafens, darunter interessante Stücke von Schiffen, die in der Gegend gesunken sind. Das Griechische Schifffahrtsmuseum (Nautiko Mouseio Elladhas), das man leicht an dem großen U-Boot vor dem Eingang erkennt, erzählt die Seefahrtsgeschichte Griechenlands.
In der Nähe des Museums liegt ein elegantes Café mit einem schönen Blick auf den Vorhafen und den Golf von Faliro. Rund um den Hafen von Mikrolimano, wo luxuriöse Yachten neben Fischerkaikis ankern, lädt der frische Fisch zu einem Mittagessen im Freien mit Blick auf das Blau der Ägäis ein.