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Heiligtum des Asklepios

Tempel und antikes Krankenhaus am Südhang der Akropolis

Am Südhang der Akropolis, nur wenige Schritte oberhalb des Dionysostheaters, bewahrt eine schattige Terrasse die Reste dessen, was zugleich Kultstätte und antikes Krankenhaus war. Hierher kamen die Kranken auf der Suche nach Heilung und vertrauten sich Asklepios (Äskulap) an, dem Sohn Apollons und Gott der Heilkunst.

Was es zu sehen gibt

Auf der Terrasse erkennt man die Reste zweier Asklepios geweihter Heiligtümer: Das ältere ist ein Jahrhundert älter als das andere, das im 4. Jahrhundert v. Chr. neben dem Theater errichtet wurde. Jedes vereinte einen kleinen Tempel, eine heilige Quelle und eine Halle, in der die Patienten die Nacht verbrachten. Die Behandlung lag in den Händen der Meister der berühmten medizinischen Schulen jener Zeit, die religiösen Ritus und therapeutische Praxis miteinander verbanden.

Stoa des Eumenes

Direkt unterhalb des Asklepieions verläuft die lange Stoa des Eumenes, die Eumenes II., dem König von Pergamon, die Stadt im 2. Jahrhundert v. Chr. verdankt. Die Halle war über 160 Meter lang und von einer doppelten Säulenreihe gegliedert, von der die Fundamente erhalten sind. Ursprünglich bot sie den Athenern Schutz; später diente sie als überdachter Durchgang für die Zuschauer auf dem Weg zum Odeon des Herodes Atticus.

Gut zu wissen

Das Heiligtum besichtigt man auf dem Weg, der vom Südhang hinauf zur Akropolis führt – ideal zu verbinden mit dem Dionysostheater und dem Odeon des Herodes Atticus.

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