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Antike Agora

Antike Agora

Nördlich der Akropolis gelegen, war die antike Agora das Herz des öffentlichen Lebens von Athen. Nach dem Besuch des heiligen Felsens ist die griechische Agora eine zentrale Station für alle, die sich für die Geschichte der Stadt interessieren.

Heute sind davon leider nur noch die Ruinen erhalten, die sich über rund 2,5 Hektar Gelände erstrecken. Quer hindurch verlief die Straße der Großen Panathenäen, in deren Nähe der Altar der Zwölf Götter des Olymp stand.

Geschichte

In den Anfängen der Stadt diente dieser Bereich als Friedhof, ehe er im 6. Jahrhundert v. Chr. zum Marktplatz wurde und sich nach und nach zum Mittelpunkt des athenischen Lebens entwickelte. Der Marktplatz war von Verwaltungsgebäuden, Tempeln und Säulenhallen umgeben und wurde später von den Römern um Bauwerke bereichert, die noch heute bekannt sind, etwa das Odeon des Agrippa und der Ares-Tempel.

Im Jahr 267 n. Chr. wurde die Agora von den Barbaren zerstört und blieb bis in die byzantinische Zeit eine Ruine, als das Gelände allmählich für den Bau von Wohnhäusern genutzt wurde. In den 1930er-Jahren wurden die Eigentümer enteignet und die Ausgrabungen zur Freilegung der antiken Agora begannen.

Was es zu sehen gibt

Zahlreiche Gebäude wurden wieder ans Licht gebracht, leider fast vollständig zerstört, darunter die Tholos, ein Rundbau, in dem sich die Amtsträger der damaligen Zeit versammelten und in dem die offiziellen Normmaße für Gewichte und Längen aufbewahrt wurden.

Im freigelegten Areal verdienen vor allem das Hephaisteion (Tempel des Hephaistos), auch Theseion genannt, und die Stoa des Attalos besondere Aufmerksamkeit. Der Tempel ist in einer Ecke der Agora hinter den Bäumen gut zu erkennen, an seiner Form, die an einen Parthenon im Miniaturformat erinnert. Rechts der Agora sieht man die Halle der Giganten, geschmückt mit einigen Statuen aus dem Odeon des Agrippa.

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