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Vouliagmeni

Der Thermalsee und die eleganten Buchten der attischen Riviera, nur eine halbe Stunde von Athen entfernt

Eine halbe Autostunde vom Zentrum Athens entfernt verändert die Küste ihr Gesicht: Wohnblocks weichen einer zerklüfteten Bucht mit kleinen Häfen und vor Anker liegenden Booten, und die Luft riecht nach Pinien und Meersalz. Vouliagmeni ist der eleganteste Abschnitt der attischen Riviera, wo die Athener nach Feierabend baden gehen und sich die Wochenenden bis zum Sonnenuntergang im Sand hinziehen.

Die Strände

Der Hauptstrand ist weitläufig, gut ausgestattet und von der Bucht geschützt, sodass das Wasser selbst dann ruhig bleibt, wenn der Meltemi weht. Ringsum, entlang der Landzungen, verbergen sich kleinere, abgeschiedene Buchten zwischen Pinien- und Olivenhainen, die man über die Küstenstraße erreicht. Von der südlichen Landzunge schweift der Blick die Küste entlang bis Kap Sounion, mit dem Saronischen Golf und der vorgelagerten Insel Patroklou am Horizont.

Was man sehen sollte

Das Glanzstück ist der See von Vouliagmeni, ein thermaler Wasserspiegel, eingebettet zwischen Felswänden und gespeist von unterirdischen Quellen, die ihn das ganze Jahr über lauwarm halten. Hier lässt es sich sogar im Winter im Wasser treiben, während kleine Fische die Haut reinigen. Allein dieses Erlebnis ist den Abstecher wert.

Gut zu wissen

Vouliagmeni ist der ideale Ausgangspunkt, um die Küste südlich von Athen zu erkunden. Hinter den Orten Varkiza und Lagonissi wird das Ufer felsiger und ursprünglicher, bis hin zum Kap Sounion, von wo die Straße zwischen Ferienanlagen und im Grün verborgenen Hotels weiter nach Lavrio führt. Frühling und Frühherbst sind die besten Reisezeiten: warmes Meer, weniger Trubel und vernünftigere Preise als im Hochsommer im August. Wer aus Deutschland anreist, fliegt am bequemsten direkt nach Athen und erreicht die Riviera von dort in rund einer halben Stunde mit Mietwagen oder Taxi.

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