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Kriegsmuseum

Panzer, ein Doppeldecker und dreitausend Jahre griechischer Schlachten, von Troja bis zum Widerstand.

Der erste Blickfang liegt schon vor dem Museum: Im Hof an der Vasilissis-Sofias-Straße stehen Panzer, Geschütze und einige historische Flugzeuge, darunter ein Doppeldecker vom Typ Tiger Moth. Im Inneren erzählt das Polemikó Mouseío eine griechische Geschichte im Takt der Kriege, von Troja bis in die Gegenwart. Es entstand während der Zeit der Obristenherrschaft, zwischen 1967 und 1974, um das Militär zu feiern: Auch die strenge Architektur spricht von jener Epoche.

Was es zu sehen gibt

Die Ausstellung erstreckt sich über zwei Etagen und folgt der chronologischen Reihenfolge. Im Erdgeschoss sind Waffen und Uniformen untergebracht, im ersten Obergeschoss wird die griechische Militärgeschichte von der Antike bis heute nachgezeichnet, mit Kopien von Skulpturen aus dem Tempel von Bassae, die den Krieg der klassischen Zeit heraufbeschwören.

Die Abfolge von Gewehren und Lanzen mag etwas eintönig wirken, doch die wahren Höhepunkte liegen anderswo: die Modelle der byzantinischen und fränkischen Festungen, die Inszenierung des Griechischen Unabhängigkeitskriegs und der Saal, der der Kleinasiatischen Katastrophe gewidmet ist. Ein Abschnitt erinnert an die Helden des griechischen Widerstands und an den Zweiten Weltkrieg.

Gut zu wissen

Das Museum liegt an der Vasilissis-Sofias-Straße und lässt sich gut mit anderen Stationen im Zentrum verbinden. Geht man hinaus und weiter Richtung Vasileos Konstantinou, erreicht man das Hilton, nur wenige Schritte von der Nationalgalerie entfernt.

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