Grecia Turismo

Kolonaki

Schickes Shopping in Athen und die Idole der Kykladen, am Fuß des Lykabettus

Cafés mit Tischchen auf dem Gehsteig, Schaufenster bekannter Designer und Damen, die ihren Hund ausführen: nur wenige Schritte vom Syntagma-Platz entfernt ist Kolonaki das wohlhabende Athen, das seinen eigenen Stil genießt. Hier gibt es keine Ruinen abzuhaken, sondern Boutiquen, Kunstgalerien und eines der schönsten Museen der Stadt – alles versammelt am Fuß des Lykabettus.

Was es zu sehen gibt

Das Glanzstück ist das Museum für Kykladenkunst (Mouseio Kikladikis Technis) in der Straße Neofytou Douka. 1986 aus der Sammlung des Reeders Nikolas Goulandris hervorgegangen und durch die Schenkungen weiterer Liebhaber gewachsen, bewahrt es Vasen, Glasobjekte und Skulpturen, vor allem aber die berühmten Idole der Kykladen: weibliche Figuren von schlichten Linien, manche fünftausend Jahre alt, die wie gestern von einem modernen Künstler geschaffen wirken.

Ansonsten erlebt man Kolonaki am besten zu Fuß. Die Plateia Kolonakiou, der zentrale Platz, ist der Treffpunkt; ringsum erstrecken sich die Straßen des Shoppings und der Kunst, mit eleganten Häusern und der einen oder anderen kleinen Galerie.

Hinauf zum Lykabettus

Vom oberen Teil des Viertels beginnt der Aufstieg zum Gipfel des Lykabettus, dem höchsten Aussichtspunkt Athens. Von oben öffnet sich die Stadt bis zum Meer: an klaren Tagen erkennt man den Saronischen Golf und am Horizont die Inseln Ägina und Salamis.

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