Grecia Turismo

Anafiotika

Ein Stück Kykladen unter der Akropolis: weiße Häuschen und blaue Türen

Sie steigen hinauf zur Akropolis und plötzlich ist Athen verschwunden. Gassen, kaum einen Meter breit, steinerne Stufen, Katzen in der Sonne und eine Handvoll kalkweiß getünchter Häuschen mit blauen Türen und Fensterläden: Anafiotika wirkt wie ein Stück Kykladen, das zu Füßen des heiligen Felsens niedergegangen ist. Keine Autos, kein Verkehr, nur Geranien auf den Fensterbänken und die Silhouette des Parthenon, die über den Dächern aufragt.

Ein Kykladendorf unter der Akropolis

Das Viertel verdankt seine Entstehung einer echten Verpflanzung. Unter König Otto, der 1832 den Thron bestieg, brauchte die neue Hauptstadt erfahrene Baumeister für den königlichen Palast: Die besten kamen von Anafi, einer kleinen Kykladeninsel. Als ihnen klar wurde, dass sie für Jahre bleiben würden, bauten die Arbeiter Haus für Haus das Dorf nach, das sie verlassen hatten – am felsigen Hang des Hügels. Daher der Name und das unverwechselbare Inselflair, nur einen Steinwurf vom Trubel des Zentrums entfernt.

So besuchen Sie es

Anafiotika ist in wenigen Minuten durchquert, doch es lohnt sich, hier verloren zu gehen: ein stilles Labyrinth, eingekeilt zwischen der Plaka und dem Felsen der Akropolis, wie geschaffen, um es langsam zu durchstreifen. Am schönsten ist das Licht am frühen Morgen und am späten Nachmittag, wenn das Weiß der Wände aufleuchtet und sich hinter jeder Biegung neue Ausblicke auf die Stadt auftun. Tragen Sie bequeme Schuhe: Der Weg führt bergauf und ist uneben. Und denken Sie daran, dass hier noch immer Menschen wohnen: Gehen Sie rücksichtsvoll durch die Gassen und bleiben Sie leise.

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