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Salamis

Salamis ist die größte Insel im Saronischen Golf und liegt dem Festland so nah, dass viele sie zum Kontinent zählen. Ihre Küsten erstrecken sich über 104 km, die Fläche beträgt rund 95 km². Die Insel umfasst zwei Gemeinden, Salamis und Ampelakia, mit insgesamt etwa 35.000 Einwohnern.

Die Schlacht von Salamis

Berühmt ist Salamis vor allem für die große Seeschlacht von 480 v. Chr. gegen die Perser, in der die Griechen König Xerxes besiegten: Seine schwerfälligen und wenig wendigen Schiffe wurden von der kleinen, aber flinken griechischen Flotte unter Themistokles versenkt. Es war eines der entscheidenden Ereignisse der Perserkriege und markierte eine Wende in der Geschichte der griechischen Welt.

Die Insel heute

Heute ist Salamis ein attraktives Reiseziel – dank zahlreicher Hotels und Restaurants, der weißen Häuser und der schönen Strände. Im Westen liegt der Hauptort, die Stadt Salamis, ausgebreitet auf einem mit Weinbergen bedeckten Hügel. Im Osten erhebt sich Agios Nikolaos, ein charakteristisches Dorf mit einer von schönen Villen gesäumten Kaipromenade und einem lebhaften Hafen, immer voller Ausflugsboote und Fischkutter, die ihren Fang löschen.

Um die Insel zu erkunden, empfiehlt sich ein Auto oder Motorrad: Die Straße führt von Paloukia in den Süden zu den Dörfern Selinia, Aianteio und Peristeria. Im Nordwesten erblickt man vom Kloster Moni Faneromenis aus dem 17. Jahrhundert das antike Eleusis auf der anderen Seite des Golfs; das Kloster ist dafür bekannt, dass es im griechischen Unabhängigkeitskrieg den Freiheitskämpfern als Stützpunkt diente.

Salamis ist ein ideales Ziel für alle, die das Meer, das Schwimmen und den Wassersport lieben. Zu den schönsten Stränden zählen Aianteio, Resti, Iliakti, Perani, Kiriza, Maroudi, Peristeria, Kolones, Satirli, Piriakoni und Kanakiani. Die Insel erreichen Sie mit der Fähre oder mit Schiffen ab dem Piräus. Wer aus Deutschland anreist, fliegt am einfachsten nach Athen und gelangt von dort zum Hafen von Piräus.

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