Paxos
Die kleinste der Ionischen Inseln: uralte Olivenhaine, drei venezianische Häfen und das türkisfarbene Wasser von Antipaxos, nur einen Steinwurf von Korfu entfernt.
Mehr als dreihunderttausend Olivenbäume und nur drei kleine Häfen: Paxos ist die kleinste der Ionischen Inseln, so überschaubar, dass man sie an einem Tag zu Fuß durchquert – zwischen Trockenmauern und schattigen Pfaden unter den Bäumen. Kein Flughafen, wenige Autos, dafür Yachten und Segelboote, die in den Buchten ankern. Man kommt mit der Fähre von Korfu herüber, das nur wenige Kilometer nördlich liegt, und legt einen Gang zurück.
Sehenswertes
Das Herz der Insel ist Gaios, der Hauptort: zwei Häfen, Häuser mit venezianischen Fensterläden, die auf die Mole blicken, und vor der Bucht zwei bewaldete Inselchen, die die Reste einer venezianischen Festung bewahren. An der Strandpromenade fällt die Statue von Pyropolitis ins Auge, einem Helden der Griechischen Revolution.
Weiter nach Norden gelangt man nach Loggos, vielleicht dem fotogensten Ort der Insel: eine Handvoll Häuser, ein paar Tavernen am Meer und ein Kieselstrand. Am Nordende liegt Lakka, eingebettet in eine geschützte Bucht zwischen Pinienwäldern und Hügeln, mit Geschäften, Restaurants und einem Hafen, der sich tagsüber mit Besuchern aus Korfu füllt und abends wieder zum Fischerdorf wird.
Die Strände und Antipaxos
Die Buchten von Paxos bestehen meist aus Kieseln, sind klein und geschützt und zu Fuß oder mit dem Boot erreichbar. Der wahre Magnet ist jedoch Antipaxos, das Eiland im Süden: nur wenige Einwohner, ein paar Tavernen am Sandstrand und Wasser in einem Türkis, das an die Karibik erinnert. Es ist mit den Tagesausflugsbooten erreichbar und der richtige Ort für ein Bad fernab des Trubels.
Beste Reisezeit
Die Hochsaison (Juli–August) bringt vor allem der Insel verbundene Briten und Deutsche, und die – ohnehin wenigen – Unterkünfte sind teuer. Wer die Ruhe genießen möchte, reist besser im Juni oder September an, wenn das Meer noch warm ist und die Orte mehr Luft zum Atmen haben. Sehenswert sind auch die übrigen Ionischen Inseln und die Möglichkeiten zum Inselhüpfen per Fähre.