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Thoriko

Das griechische Theater mit der seltenen elliptischen Cavea, über den Silberminen von Lavrio

Ein Theater mit elliptischer Cavea statt der üblichen hufeisenförmigen Kurve, mit Blick auf die grauen Hänge von Lavrio: Thoriko ist eine der ältesten und am wenigsten überlaufenen Stätten Attikas. Schon im 2. Jahrtausend v. Chr. lebte man hier, als die befestigte Stadt vom Silber aus den nahen Minen reich wurde.

Was es zu sehen gibt

Das Herzstück der Anlage ist das Theater mit Platz für 5000 Zuschauer, mit seiner ungewöhnlichen elliptischen Cavea und der rechteckigen Orchestra: eine seltene Form, die sich von jedem anderen griechischen Theater unterscheidet. Ringsum liegen die Überreste eines Bereichs aus römischer Zeit, überragt von der Akropolis.

Von der Höhe der Akropolis schweift der Blick über das Massiv von Lavrio und seine antiken Minen, den wirtschaftlichen Motor, der die Stadt reich machte. Zwei Häfen löschten das Brennholz aus Euböa, das für die Schmelzöfen bestimmt war, in denen das Erz verarbeitet wurde.

In Richtung Mesogea

Verlässt man die Stätte und passiert Keratea, gelangt man in die Mesogea, das „Binnenland“: eine weite Ebene, übersät mit verstreuten Häusern. Einst sumpfig, wird sie heute mit Getreide bestellt, während sich die niedrigen Hügel mit Olivenhainen und Weinbergen bedecken.

In Markopoulo lohnt es sich, die Straße einzuschlagen, die hinab nach Vravrona und zum Porto Rafti führt, um den Tag zwischen dem Heiligtum der Artemis und einem Strand ausklingen zu lassen.

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