Skiathos
Skiathos zählt seit Jahrzehnten zu den beliebtesten Zielen im Archipel der Sporaden: Schon in den 1960er-Jahren empfing die Insel europäische Urlauber, die ihre Sandstrände und die entspannte Atmosphäre schätzten. Trotz des stetigen Ausbaus der Unterkünfte hat sich die Insel ihre Ursprünglichkeit und ihren Charme bewahrt – dank der typischen örtlichen Architektur mit den kleinen Häusern unter roten Ziegeldächern und den mit Kieselsteinen gepflasterten Gassen.
Skiathos-Stadt
Der Hauptort, Skiathos-Stadt, ist ein hübscher kleiner Hafen, der sich an zwei Hügel schmiegt, überragt von den prächtigen Kirchen des 19. Jahrhunderts, Panagia Limnia und Trion Ierarchon. Das Stadtzentrum ist ideal für alle, die gern bummeln: Es gibt modische Geschäfte und Läden mit Antiquitäten.
Die Strandpromenade wiederum ist tagsüber das wichtigste Ziel für alle, die das Meer lieben, und verwandelt sich nach dem Abendessen in einen quirligen Ort zum Flanieren, mit zahlreichen Restaurants und Tavernen, die bis spät in die Nacht geöffnet haben.
Das Hinterland und die Klöster
Das Inselinnere ist sehr grün, bedeckt von Pinien- und Olivenhainen, die Kirchen und Klöster verbergen – reizvolle Ziele für alle, die sich für Kultur und Geschichte interessieren.
Zu den schönsten zählt Panagia Eikonistria, in der einst eine als wundertätig geltende Ikone aufbewahrt wurde, die man unter einem nahe gelegenen Baum gefunden hatte; heute wird die Ikone in Trion Ierarchon in der Hauptstadt verwahrt. Nicht weit von Skiathos-Stadt erhebt sich die schöne Kirche Profitis Ilias. Weiter nördlich, durch Landschaften mit üppiger mediterraner Vegetation, entdeckt man Moni Agiou Charalampou, eine Kirche aus dem 19. Jahrhundert. Im Süden trifft man hingegen auf Moni Evangelismou, ein bezauberndes Kloster, das im 18. Jahrhundert von Mönchen vom Berg Athos gegründet wurde.
Strände und Meer
Berühmt ist Skiathos vor allem für seine Strände: Dutzende ziehen sich entlang der Küste, viele davon mit feinem Sand. Der bekannteste ist Koukounaries, eingerahmt von einem Pinienwald, der fast bis ans Meer reicht. Doch die ganze Insel bietet Buchten und kleine Strandabschnitte – für alle, die Service und Trubel suchen, ebenso wie für jene, die ruhigere Ecken bevorzugen.
Gut zu wissen
Skiathos verfügt über einen eigenen Flughafen mit saisonalen Verbindungen, ist aber auch per Fähre vom Festland aus erreichbar und ein bequemer Knotenpunkt fürs Island-Hopping zu den anderen Sporaden. Wer aus Deutschland anreist, fliegt in der Regel nach Athen oder Thessaloniki und fährt von dort per Fähre weiter; in den Sommermonaten gibt es zudem Direktflüge ab einigen deutschen Flughäfen. Die Insel ist klein: An einem Tag lässt sich die Küste umrunden und ohne Eile ein Abstecher zu einem Kloster einlegen.