Milos
Milos ist die südwestlichste Insel der Kykladen, vulkanischen Ursprungs und berühmt für die spektakulären Landschaften ihrer Küsten. Die vulkanische Aktivität hat farbige Steilküsten, heiße Quellen und über siebzig Strände geformt – die abwechslungsreichsten Griechenlands. Genau auf Milos wurde 1820 die berühmte Statue der Aphrodite von Milos (die Venus von Milo) gefunden, die heute im Louvre in Paris aufbewahrt wird.
Sehenswürdigkeiten
Das Wahrzeichen der Insel ist Sarakiniko, eine Weite aus weißem Vulkangestein, von Wind und Meer glatt geschliffen, mit einem geradezu mondartigen Aussehen. An der Südwestküste, nur über das Meer erreichbar, öffnen sich die Höhlen von Kleftiko, einst Piratenschlupfwinkel, heute Ziel von Bootsausflügen und Schnorcheltouren. Nicht verpassen sollte man die malerischen Fischerdörfer mit ihren syrmata, den Bootsgaragen mit bunten Türen, wie in Klima und Firopotamos.
Der Hauptort Plaka ist ein typisches, auf einem Hügel thronendes Kykladendorf mit weißen Gassen und einem grandiosen Blick über den Golf, vor allem bei Sonnenuntergang. In der Nähe befinden sich die frühchristlichen Katakomben, die zu den bedeutendsten Griechenlands zählen, sowie die Überreste eines antiken Theaters. Der Haupthafen ist Adamas.
Die Strände
Die Strände von Milos sind unglaublich verschieden: vom Sand von Provatas und Paleochori (umspült von heißen Quellen) bis zum türkisfarbenen Wasser von Tsigrado und Firiplaka. Viele abgelegene Buchten erreicht man nur per Boot – die beste Art, die Küste zu entdecken.